Dankbarkeitstagebuch: Eine Anleitung, die wirklich funktioniert

Teilen

Ein Dankbarkeitstagebuch zu führen, kann doch nicht so schwer sein – wozu also überhaut eine Anleitung? Tjahaaa, weil du es bestimmt auch schon mit anderen Gewohnheiten erlebt hast: Am ersten Tag startest du voll motiviert, der zweite und dritte klappen auch noch ganz gut und dann … Und genau deswegen gibt’s in diesem Artikel für dein Dankbarkeitstagebuch eine Anleitung, die wirklich funktioniert.
Falls du noch darüber nachdenkst, warum und wie du ein Dankbarkeitstagebuch schreiben könntest, schau dir unseren Artikel dazu an: Was bringt es, ein Dankbarkeitstagebuch zu schreiben?

Warum das mit den Gewohnheiten so eine Sache ist

Wir haben ja alle jede Menge Gewohnheiten – solche, die uns gut tun, und solche, die uns eher schaden. Zähneputzen läuft für die allermeisten von uns ganz automatisch ab, auch das Stückchen Schokolade zwischendurch rutscht manchmal fast unbemerkt rein. Aber regelmäßiger Sport, eine Ernährungsumstellung oder eben auch bewusste Dankbarkeit im Alltag? Warum fällt es uns schwer, eine neue Gewohnheit aufzubauen, obwohl wir doch wissen, dass es gut für uns wäre?

Die Sache ist: Dein Unterbewusstsein weiß das eben NICHT.

Dein Unterbewusstsein ist dafür zuständig, dein Überleben zu sichern. Es bemerkt nun: Oh, oh, du willst etwas verändern! Und da dein Unterbewusstsein lieber einmal mehr übervorsichtig ist als dein Verderben zu riskieren, meldet es ganz schnell: „Das lassen wir lieber sein“ – und zieht dann alle möglichen Tricks durch, um dich davon abzuhalten, dich in Dankbarkeit zu üben. Zum Beispiel:

  • Du vergisst deine Dankbarkeitsliste am Abend ganz einfach.
  • Du bist zu müde, um in deinem Dankbarkeitstagebuch die Fragen zu beantworten.
  • Die Idee mit der Dankbarkeit im Alltag kommt dir plötzlich unsinnig vor.
  • Dir scheint auf einmal ständig etwas dazwischen zu kommen.
  • Du fragst dich insgesamt, ob man „dankbar sein“ lernen kann.

Verstehe bitte: Das alles sind ganz normale Widerstände deines Unterbewusstseins gegen eine Veränderung. Du darfst deshalb mit deinem Verstand entscheiden, dass diese Veränderung gut für dich ist – dein Unterbewusstsein wird es irgendwann auch verstehen. 12

Unsere Dankbarkeitstagebuch-Anleitung hilft dir, die Zeit der Widerstände zu überbrücken, bis das tägliche Schreiben zur Routine geworden ist.

Dein Dankbarkeitstagebuch: 5 Tipps, mit denen du dranbleibst

Gehen wir mal davon aus, dass du die Grundlagen bereits kennst: Du hast dich für ein schönes Buch entschieden und es liegt auch schon – mit einem Stift! – auf deinem Nachttisch, sodass du es abends nicht erst suchen musst. Du hast dich noch nicht für ein Tagebuch entscheiden können? Dann schau dir unseren Artikel an, der dich bei der Auswahl unterstützt: Dankbarkeitstagebücher im Überfluss: So findest du deinen Favoriten


Dankbarkeit kultivieren: So geht’s

Die Überschrift ist bewusst gewählt. Tatsächlich darfst du deine Dankbarkeit im Alltag kultivieren wie ein kleines Pflänzchen, das am Anfang geschützt werden muss und Pflege braucht. Später wächst es dann fast von allein. 12 Hier unsere Dankbarkeitstagebuch-Anleitung für dich:

  1. Finde deine Motivation. Und frage dich, ob sie überhaupt existiert. Liegt dir wirklich etwas daran, dich besser zu fühlen? Wünschst du dir eine Veränderung in deinem Leben? Oder jagst du nur einem Trend hinterher? Wenn du darauf vertraust, dass dein Leben mit deiner täglichen Dankbarkeitsliste wirklich besser wird, überwindest du die Anfangswiderstände viel leichter. Schreib dir diese Motivation gern auf oder versieh sie mit einem Bild.
  2. Befriedige dein Unterbewusstsein. Je schneller du dein Unterbewusstsein davon überzeugen kannst, dass diese neue Routine toll ist, desto eher wird es dich dabei unterstützen, dich in Dankbarkeit zu üben. Wie machst du das? Dein Unterbewusstsein liebt schöne Dinge und Gemütlichkeit. Verwöhne es also beim Schreiben: mit einem besonders schönen Dankbarkeitstagebuch, einem Glitzerstift, Kerzenlicht, ruhiger Musik, …
  3. Binde deine Dankbarkeitsliste an bestehende Routinen an. So sicherst du dir selbst denselben Trigger jeden Tag. Führe dein Dankbarkeitstagebuch zum Beispiel direkt nach dem Zähneputzen oder nach dem Abendessen. Plane realistisch: Wenn du ab einer bestimmten Zeit häufig müde bist oder in einem Zeitfenster viele Verpflichtungen hast, ist das von vorherein kein günstiger Zeitpunkt, um dein Dankbarkeitstagebuch zu schreiben. Dein Unterbewusstsein verbindet es dann mit Stress und fasst es als zusätzliche Verpflichtung auf.
  4. Zwinge dich zur Disziplin. Denke daran: Du bist dabei, eine Hürde in deinem Unterbewusstsein zu überwinden – und dein Unterbewusstsein kennt dich sehr gut. Mach dich also auf Widerstände gefasst und gehe diszipliniert dagegen an. Ein Tracking-System, bei dem du täglich einen Haken setzt, kann dir helfen, dranzubleiben. Am Anfang darfst du dich auch einfach mal zwingen.
  5. Belohne dich und dein Unterbewusstsein. Belohnung funktioniert unglaublich gut als Verstärker. Sorge also dafür, dass du immer eine kleine Belohnung bekommst, wenn du deine Einträge gemacht hast. Eine ruhige Entspannungsminute, ein Lieblingslied oder auch mal ein bewusst genossenes Stück Schokolade – wobei du dir darauf achten darfst, dass du auch damit eine neue Gewohnheit aufbaust.

Mit dieser Anleitung gelingt dein Dankbarkeitstagebuch. Wir wünschen dir viel Freude, viele Erkenntnisse und vor allem auch viele Dinge, für die du dankbar sein kannst.


Das könnte dich auch interessieren:

  • Dankbarkeit gegen Stress, Burnout und Schlafprobleme
    Klingt unglaublich? Tatsächlich: Studien zeigen, dass bewusste Dankbarkeit gegen Stress, Schlafprobleme und mehr helfen kann. Hier erfährst du, wie.
    Erfahre hier, wie kraftvoll Dankbarkeit auf dein Leben wirkt.
  • Was bringt es, ein Dankbarkeitstagebuch zu schreiben?
    Bestimmt hast du schon davon gehört, das Dankbarkeit „gut“ ist – aber was genau bringt das Ganze? Das erfährst du in diesem Artikel.
    Erfahre mehr darüber, wie wertvoll Dankbarkeit ist.
  • Dankbarkeitstagebuch: Eine Anleitung, die wirklich funktioniert
    Hast du mal ein Dankbarkeitstagebuch begonnen und wieder aufgehört? In diesem Artikel zeigen wir, worauf es beim Aufbau der Routine ankommt.
    Lerne, bewusste Dankbarkeit nachhaltig zu praktizieren.
  • Bullet Journal beginnen: Inspirationen für Dankbarkeit & mehr
    Ein Bullet Journal hilft dir, dein Leben zu organisieren und bewusste Dankbarkeit zu praktizieren. Hier erfährst du, wie du auf einfache Weise damit startest.
    Beginne ein Bullet Journal und organisiere dein Leben neu.
  • Fünf meistverkauftesten Dankbarkeitstagebücher - das ist unsere Kaufempfehlung
    Wer die Wahl hat, hat die Qual? Damit du dir Zeit und Mühe sparst, haben wir die fünf meistbewerteten Dankbarkeitstagebücher für dich verglichen.
    Schau dir hier das Ergebnis und unsere Kaufempfehlung an.
  • Dankbarkeitstagebuch: Eine Anleitung, die wirklich funktioniert
    Hast du schon mal ein Dankbarkeitstagebuch begonnen und wieder aufgehört? In diesem Artikel zeigen wir, worauf es beim Aufbauen der Routine ankommt.
    Finde jetzt das passende Dankbarkeitstagebuch für dich.