Dankbarkeit gegen Stress, Burnout und Schlafprobleme

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Dankbarkeit und Stress klingen widersprüchlich? Sind sie auch! Und genau darin liegt das Geheimnis: Wer dankbar ist, kann nicht gleichzeitig gestresst sein. Und da Stress eine der Hauptursachen für Burnout und Schlafprobleme ist, hilft Dankbarkeit auch gleich gegen diese. Aber wie? Wir stellen dir in diesem Artikel eine tolle Übung vor, die dich sofort in einen Zustand der Zufriedenheit bringt. Entdecken die Wunderwaffe Dankbarkeit: gegen Stress, Burnout und Schlafprobleme.

Was ist Stress und wieso hilft Dankbarkeit dagegen?

Stress ist zunächst einmal etwas ganz Normales: die Reaktion unseres Unterbewusstseins auf eine (angebliche) Gefahr. Stress stellt unseren Hormonhaushalt auf den Kopf und macht uns Fight-or-Flight-bereit: Fertig zum Kämpfen oder Wegrennen! Eine total nützliche Sache, wenn uns ein Auto entgegenbraust oder uns jemand verprügeln will.
Das Problem an der Sache ist: Viele von uns haben Dauerstress, und noch dazu wegen Dingen, die überhaupt nicht gefährlich sind. Wir machen uns zum Beispiel Sorgen darüber, ob wir unseren Job verlieren, warum es dem Nachbarn immer besser zu gehen scheint als uns oder dass wir krank werden könnten.

Dauerstress löst psychische Erschöpfung aus

Unser Unterbewusstsein kann nicht unterscheiden zwischen echter Gefahr und der Gefahr, die nur in unserem Kopf existiert: Der Stress bleibt gleich. Die Folgen sind seelische Erschöpfung, Schlafstörungen, Magenbeschwerden und im schlimmsten Fall Burnout.
Die gute Nachricht ist: Da Stress im Kopf entsteht, können wir ihn auch im Kopf beseitigen. Oder vielmehr ersetzen. Nämlich mit Dankbarkeit.


So wirkt Dankbarkeit gegen Stress

Wir können uns nicht auf zwei Dinge gleichzeitig fokussieren (Multitasking ist eine Lüge – wusstest du das schon?). Das bedeutet: Sind wir gestresst, dann haben wir keine Aufmerksamkeit übrig für positive Dinge in unserem Leben. Umgekehrt heißt das aber auch: Wenn wir unsere Aufmerksamkeit bewusst auf Dinge lenken, für die wir dankbar sind, verschwindet unser Stress.
Probieren wir das gleich einmal aus!


Dein persönliches Achtsamkeitstraining: Eine Übung

Nimm dir für diese Übung fünf Minuten Zeit. Da du sie mit geschlossenen Augen machst, lies dir zunächst die Anweisung durch und mache dann die Übung. Mache sie wirklich! Ja, wir wissen: Die Versuchung ist groß, jetzt einfach weiterzulesen und „später“ zu dieser Übung zurückzukommen. Aber ehrlich: Wie oft machst du das wirklich?
Nimm dir die Zeit. Für dich und deine Lebensqualität.


Deine 5-Minuten-Übung

Atme zur Vorbereitung fünfmal tief ein und langsam wieder aus. Schließe dann die Augen und genieße für einen Moment die Ruhe. Nimm dir dann für jeden der folgenden Punkte etwa eine Minute Zeit.

  1. Denke an einen Gegenstand, für den du dankbar bist, weil er dein Leben leichter macht. Es kann etwas ganz Einfaches sein wie deine Lieblingstasse oder dein Handy.
  2. Denke an einen Ort, an dem du dich wohlfühlst und bei dem du dankbar bist, dass es ihn gibt.
  3. Denke an einen Menschen, für dessen Existenz du dankbar bist. Stell dir seine Anwesenheit genau vor.
  4. Denke an eine schöne Erinnerung, die dich heute noch mit Dankbarkeit erfüllt.
  5. Und schließlich: Danke für eine Gelegenheit jetzt gerade in deinem Leben, die dich dankbar macht.

Beende die Übung, indem du bewusst einige Sekunden lang lächelst.

Wie fühlst du dich? Bestimmt hast du gespürt, wie Dankbarkeit gegen Stress wirken kann. Diese Übung hilft dir auch, deine eigene Schlafqualität positiv zu beeinflussen, wenn du sie am Abend vor dem Einschlafen machst. So wirkt Dankbarkeit gegen Schlafprobleme.


Bewusste Dankbarkeit: Mit Routine Stress vermeiden

Dankbarkeit funktioniert. Die Sache ist nur: Wenn wir erstmal mitten im Stress sind, dann denken wir meist nicht daran, uns auf Dankbarkeit zu fokussieren. Du kannst aber mit einer Dankbarkeitsroutine Stress vermeiden, indem du täglich Dankbarkeit übst. Das mag am Anfang seltsam klingen, doch dein Gehirn ist sehr flexibel und lernt ständig. Wenn du dich täglich auf Dankbarkeit fokussierst, wirst du dich mit der Zeit immer dankbarer fühlen.
Eine super Methode, um gegen psychische Erschöpfung anzugehen oder deine eigene Schlafqualität positiv zu beeinflussen, ist ein Dankbarkeitstagebuch. Du hast noch kein schönes gefunden? Dann lies unseren Artikel Dankbarkeitstagebücher im Überfluss: So findest du deinen Favoriten. Ein Dankbarkeitstagebuch motiviert dich dazu, dir täglich eine Auszeit für dich zu nehmen und mit Dankbarkeit gegen Stress zu arbeiten.


Wirkt Dankbarkeit gegen Burnout?

Vorweg: Wir sind keine Mediziner und können dich nicht medizinisch beraten. Wenn es dir nicht gutgeht, suche bitte einen Arzt auf!
Nichtsdestotrotz finden wir: Dankbarkeit ist immer eine gute Idee. Neurobiologen haben herausgefunden, dass Dankbarkeit für mehr Zufriedenheit und psychische und körperliche Gesundheit sorgt. Dankbarkeit, die ehrlich empfunden wird, aktiviert das Belohnungssystem in unserem Gehirn. Das bedeutet: Es werden Botenstoffe ausgeschüttet, die positive Gefühle auslösen. Sehr wahrscheinlich hilft also Dankbarkeit gegen Burnout.


20 Dinge, für die du dankbar sein kannst

Brauchst du eine Anregung, wie du dich auf Glück programmieren kannst? Je öfter du nach Dingen suchst, für die du dankbar sein kannst, desto leichter werden sie dir einfallen. Für den Anfang haben wir hier eine Liste mit 20 Dingen, die dich ganz bestimmt auf bessere Gedanken bringen:

  1. Sonnentage
  2. der Geruch nach frischem Brot
  3. dein Haustier
  4. fließendes Wasser aus dem Hahn
  5. in Frieden leben
  6. ein guter Freund
  7. zwei gesunde Beine/Hände/Augen
  8. gesund zu sein
  9. zu den 5 % der wohlhabendsten Menschen zu gehören
  10. niemals Krieg erlebt zu haben
  11. deine erste Jugendliebe
  12. dein Handy, das dich mit der Welt verbindet
  13. die Fähigkeit, lesen zu können
  14. deine letzte warme Mahlzeit
  15. eine Tasse duftenden Tees/Kaffees
  16. selbst laufen zu können
  17. der Luxus, über Dankbarkeit nachdenken zu können
  18. im Supermarkt einfach Dinge in deinen Wagen legen zu können
  19. deine Lieblingsmusik
  20. eine richtig gute Unterhaltung mit einem Freund

Wir wünschen dir viel Freude beim Fortführen der Liste!


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