Bullet Journal beginnen: Inspirationen für Dankbarkeit & mehr

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Bullet Journaling ist der neue Trend: Schnell und effizient mehr Produktivität in dein Leben bringen – das und mehr verspricht die Methode. Ein Bullet Journal bietet viel Raum für die eigene Gestaltung und für Kreativität, aber führt auch unweigerlich zu der Frage: Was genau gehört eigentlich ins Journal? Wir zeigen dir, wie du dein Bullet Journal beginnen und zu deinem neuen Lieblings-Tool machen kannst.

Was ist ein Bullet Journal überhaupt?

Ein Bullet Journal ist grundsätzlich ein Werkzeug, um dir einen Überblick über dein Leben zu geben – auf „analoge“ Weise. Denn bei aller Digitalisierung zeigen Studien immer wieder die Vorteile des Schreibens mit der Hand: Was wir handschriftlich festhalten, bleibt besser im Gedächtnis und aktiviert unsere Kreativität.
Aber das Schreiben mit der Hand hat auch Nachteile. Die Einträge lassen sich nicht so leicht verschieben wie in einem digitalen Tool, außerdem dauert es länger als das Tippen auf der Tastatur. Das Bullet Journal bringt das Beste aus beiden Welten zusammen: Es ist einfach, flexibel und kreativ, schnell zu führen und leicht zu überblicken.

Das Bullet Journal im Einsatz

Mit einem Bullet Journal kannst du deinen gesamten Tag organisieren. Morgens schlägst du den Kalenderteil deines Journals auf und verschaffst dir einen Überblick über die Aufgaben, die heute anstehen. Du erstellst an der festgelegten Stelle im Buch deine To-do-Liste für den Tag mit passender Zeitplanung. Auch deine Ziele und Prioritäten für den Tag kannst du in deinem Journal festlegen.
Seine Superkraft entfaltet dein Bullet Journal im Laufe des Tages: Mithilfe einer einfachen Legende (siehe unten) kategorisierst du Aufgaben, Termine, Ereignisse und mehr, hakst erledigte To-dos ab und behältst immer den Überblick. Wenn du tagsüber tolle Einfälle hast, Termine vereinbarst oder Aufgaben verschiebst, bietet dein Bullet Journal dir flexibel Platz für jedes Ereignis.
Am Abend bist du voll im Bilde darüber, wie dein Tag verlaufen ist und was für den nächsten Tag (oder den Rest der Woche) ansteht. Deine neuen Aufgaben zu planen, ist kinderleicht, und dank der Legende bleibt alles übersichtlich. Vielleicht möchtest du auch dein Bullet Journal als Dankbarkeitstagebuch nutzen und dir vor dem Schlafengehen ein paar Minuten Zeit dafür nehmen.


Bullet Journal selber machen: So geht’s

Du kannst dein Bullet Journal einfach selbst gestalten. Die Grundlage bildet ein leeres Notizbuch. Bevor du dein Bullet Journal beginnst, stell dir die Frage, welche Funktionen es für dich erfüllen soll. Diese können zum Beispiel sein:

  • Kalender
  • Notizsammlung
  • Dankbarkeitstagebuch
  • To-do-Liste
  • Terminplaner
  • Arbeitsplan
  • Tagebuch
  • Sammlung von Listen
  • Platz für Ideen
  • etc.

Natürlich kannst du dein Bullet Journal selbst so erstellen, dass es mehrere Funktionen kombiniert. Du kannst in deinem Bullet Journal zum Beispiel anfangs eine Jahresübersicht auf einer Doppelseite anlegen, gefolgt von weiteren Wochen- oder Monatsübersichten. Nach diesem Kalenderteil weist du Seiten für Notizen, To-do-Listen, Termine etc. zu. Im hinteren Teil lässt du Platz für dein Dankbarkeitstagebuch, für kreative Ideen, für Tagebucheinträge und so weiter.


Das Herzstück des Bullet Journals: Die Legende

Die Magie des Bullet Journals liegt in der Legende, mit der du jederzeit den Überblick behältst. Die Legende besteht aus kleinen Zeichen und/oder Farben, mit denen du unterschiedliche Kategorien in deinem Journal markierst. Sicher hast du für dein Bullet Journal selbst Ideen zum Aufbau und zur Legende. Hier dennoch ein paar Anregungen für dich:

  • Kästchen = unerledigte Aufgabe
  • Kästchen mit Häkchen = erledigte Aufgabe
  • Kreis = Termin, an die du denken willst
  • Punkt = Notizen, an die du dich später erinnern willst
  • Pfeil = verschobene/r Aufgabe/Termin
  • Strich = Erlebnisse

Auch mit Farben kannst du dein Bullet Journal selbst gestalten. Markiere zum Beispiel mit Grün, Gelb und Rot Aufgaben mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden oder nach Zeitaufwand. Oder markiere die Seiten mit Kategoriefarben wie:

  • Blau = kreative Ideen
  • Rosa = Notizen
  • Lila = Dankbarkeitstagebuch
  • Orange = wichtige Termine
  • etc.

Rapid Logging: Die Sprache des Bullet Journals

Rapid Logging bedeutet etwa „schnelle Einträge“ und macht das Bullet Journal so besonders. Du entwickelst sozusagen eine eigene, knappe Sprache, mit der du in deinem Bullet Journal selbst Ideen, Termine, Aufgaben etc. festhältst.
So können die Einträge in deinem Bullet Journal zum Beispiel aussehen:

  • alte Schreibweise: „Donnerstag, 12. Juni: Heute habe ich meinen Vortrag zur Gesundheitsvorsorge gehalten und super Feedback bekommen.“
    à Rapid Logging: „∙ Do 12 Jun: Vortrag Gesundheit 12“
  • alte Schreibweise: „Dran denken: Nächsten Freitag, den 7. August Charlotte anrufen und fragen, wann die Geburtstagsparty stattfindet.“
    à Rapid Logging:„ ⃝ Fr 7 Aug: Charlotte Tel. wann Party?“

Du siehst: Rapid Logging spart Zeit, und hast du die Legende erst einmal verinnerlicht, geben dir deine Kennzeichnungen einen genauen Überblick, auch wenn du nur flüchtig auf dein Bullet Journal schaust.


Dein Dankbarkeitstagebuch als Bullet Journal

Du weißt ja bereits, dass bewusste Dankbarkeit dein Leben super positiv verändern kann. (Falls nicht – schau dir unseren Artikel dazu an: Was bringt es, ein Dankbarkeitstagebuch zu schreiben?) Du kannst dein Dankbarkeitstagebuch als Bullet Journal nutzen oder auch umgekehrt:

  1. Führe dein Dankbarkeitstagebuch in Bullet-Form, um Zeit zu sparen und mit nur wenigen Minuten täglich dein Unterbewusstsein auf Dankbarkeit zu programmieren.
  2. Lege in deinem Bullet Journal eine Kategorie für dein Dankbarkeitstagebuch an und nutze Rapid Logging und deine Legende, um die Dinge zu kategorisieren, für die du dankbar bist.
  3. Weite dein Dankbarkeitstagebuch zu einem Bullet Journal aus, indem du weitere Kategorien mit aufnimmst, zum Beispiel „positive Affirmationen“, „schöne Momente“, „Zielsetzungen für den Tag“ und so weiter.

Wir hoffen, unser Artikel konnte dich dazu motivieren, ein Bullet Journal zu beginnen. Wenn du noch auf der Suche nach einem schönen Journal oder Dankbarkeitstagebuch bist, schau einmal auf unsere Vergleichsseite, wo wir dir mehrere Dankbarkeitstagebücher vorstellen, die sich zum Teil auch als Bullet Journal eignen. Viel Spaß dabei!

Wenn du dich noch schwer damit tust, eine realistische To-do-Liste zu erstellen, empfehlen wir dir unbedingt diesen Artikel von Thomas Mangold, Coach für Selbstmanagement: 12 Regeln für eine gute To-do-Liste


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